»Spiegel Geschichte« sucht Zeugen der Nachkriegsjahre

Wer die Nachkriegsjahre miterlebt hat, kann sich an die Redaktion der Zeitschrift »Spiegel Geschichte« wenden. Sie möchte in der nächsten Ausgabe Zeitzeugenberichte veröffentlichen.

Kinder in der britischen Besatzungszone
Kinder in Iserlohn (britische Besatzungszone) (undatiert). Foto: Imperial War Museum / Wikimedia Commons

Für die Zeitschrift »Spiegel Geschichte« sucht der Spiegel-Verlag nach Zeitzeugen, die die ersten Nachkriegsjahre erlebt haben und aus dieser Zeit über einzelne Ereignisse berichten können. »Uns interessiert vor allem, wie Kinder damals die Besatzungssoldaten in Ost und West erlebt haben«, heißt es in dem Aufruf. »Egal, ob positive oder negative Erfahrungen, ob in Ost oder West: Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Erinnerungen (oder die Ihrer Eltern) aufschreiben.«

Veröffentlicht werden die Zeitzeugenberichte in Heft 1/2018 von »Spiegel Geschichte«, das im Januar erscheinen soll. »Angst vor der Zukunft, aber auch Hoffnung auf ein besseres Leben: […] Noch leben einige Menschen, die diese Zeit miterlebt haben – in unserem Magazin wollen wir sie zu Wort kommen lassen.« Die Redaktion bittet interessierte Zeiteugen, sich bis spätestens am 1. Dezember 2017 per E-Mail oder brieflich bei der Redaktion zu melden und eine Telefonnummer anzugeben.

Die Berichte sollen in »Spiegel Geschichte« und vielleicht auch auf spiegel.de veröffentlicht werden. Als Belohnung gibt es das Exemplar von »Spiegel Geschichte«, in dem der Text erscheint.

Selbstverständlich behält sich die Redaktion vor, nicht alles zu drucken, was ihr angeboten wird. Ebenso selbstverständlich ist, dass Zeitezugen nicht ihre ganze Geschichte erzählen können, weil dafür der Platz nicht ausreichen würde. Aber in diesen Fällen kann man sich an mich wenden: Erzählen Sie mir Ihre Geschichte, ich schreibe sie auf.

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